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Instrumente

Wenn der Schwangerschaftsabbruch verboten ist, können entsprechende Instrumente verräterisch sein. Aus diesem Grund wurden im Laufe der Geschichte keine speziellen Instrumente dafür entwickelt oder verkauft.

Stattdessen verwendeten die Schwangeren selbst, aber auch die EngelmacherInnen und ÄrztInnen vorhandene Instrumente, die sich mehr oder weniger für einen Abbruch eigneten: Dafür wurden Stricknadeln, Kleiderbügel, Harnkatheter und schlichtweg alles verwendet, was lange genug war, um bis in die Gebärmutter zu reichen.

Wo der Abbruch illegal ist, ignorieren die Schwangeren ihr Wissen so lange wie möglich und verlieren weitere Zeit, bis sie einen Helfer gefunden haben. Daher passiert der Abbruch meist sehr spät, durchschnittlich zwischen dem 4. und 6. Monat.

Es wird dann versucht, mit einem Instrument durch den Muttermund zu stechen und die Fruchtblase zu eröffnen. In der Folge beginnen die Wehen und der Embryo wird ausgestoßen.