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Abortus

Eine Fehlgeburt oder ein Abort (lateinisch abortus) ist das verfrühte Ende einer Schwangerschaft durch spontanen oder bewusst verursachten Verlust des weniger als 500 g wiegenden Fötus, ohne dass extrauterine Lebensfähigkeit gegeben ist, also vor Ablauf der etwa 22. bis 24. Schwangerschaftswoche. Eine Fehlgeburt unterliegt, anders als die Totgeburt, nicht der standesamtlichen Meldepflicht. Schätzungen zufolge enden in Deutschland jährlich etwa 5.000 Schwangerschaften mit einer Fehlgeburt, wobei die Rate der Fehlgeburten, die unbemerkt in vergleichsweise frühen Schwangerschaftsstadien ausgelöst wurden, meist nicht als solche auffallen, sondern z.B. als Unregelmäßigkeit des Menstruationszyklus gedeutet werden.