Highlights vom 19. Oktober 2010

Na so was, der Penis ist biegsam!





Im Jahr 1999 gab es eine Sensation: Medizinische Bilder eines Paares beim Sexualakt. Ein holländisches Forscherteam hatte damit eines der letzten Geheimnisse entschlüsselt. Dank freiwilliger Testpersonen und mit Hilfe von Viagra wissen wir jetzt, dass der erigierte Penis biegsam ist und sich dem Winkel der Vagina anpasst. Die damals so spektakulären Aufnahmen sind auf unserer Homepage zu sehen: http://de.muvs.org/verhuetung/koerpermodelle/magnetresonanz-tomografie-des-Geschlechtsaktes-id2781/

 

Warum war ein Schwangerschaftsabbruch in der Vergangenheit so gefährlich? Zwei Gründe spielten zusammen: Zum einen wurde er in der medizinischen Ausbildung nicht gelehrt und musste daher ohne Fachwissen und ohne entsprechende Hygienemöglichkeiten durchgeführt werden, zum anderen warteten die Frauen in ihrer bedrängten Situation möglichst lange ab und unternahmen dann fast alles Denkbare, um die ungewollte Schwangerschaft doch noch zu beenden. Der letzte Ausweg war es schließlich, sich des Neugeborenen zu entledigen. Damit sicherte sich die Frau zumindest ihre eigene Gesundheit – doch konnte die Entdeckung und die daraus folgenden Konsequenzen ihren sozialen oder gar körperlichen Tod bedeuten. Eines von vielen Beispielen ist das Schicksal von Anna D. aus dem Jahr 1868: http://de.muvs.org/topic/1868-anna-d-kindsmord/

 

Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch, Mariahilfer Gürtel 37, 1150 Wien, Mittwoch bis Sonntag 14 bis 18 Uhr und täglich ganztägig unter http://de.muvs.org