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Auch in Europa gibt es Abbruch-Verbote

In Portugal wurde der Abbruch nach einer Volksabstimmung legalisiert.


Irland, Polen, Malta und Monaco sind auch im Jahr 2009 noch nicht bereit, Frauen über ihre eigene Fruchtbarkeit entscheiden zu lassen: Trotz ihrer EU-Mitgliedschaft drängen diese Länder den Schwangerschaftsabbruch in die Illegalität, wodurch er entweder sehr teuer ist oder unter medizinisch primitiven und daher gefährlichen Bedingungen durchgeführt wird.

Entsprechend stark ist der ‚Abtreibungstourismus’ in sichere Länder, wie wir ihn aus der eigenen Vergangenheit kennen: Frauen aus Österreich fuhren bis 1975 nach Ungarn, in die damalige Tschechoslowakei oder nach England.
Bis 2007 war der Abbruch auch in Portugal verboten, wurde jedoch nach einer Volksabstimmung legalisiert.

Weltweit gesehen lebt etwa 25% der Bevölkerung in Staaten mit strengen Abbruchgesetzen, vor allem in Lateinamerika, Afrika und Asien. In manchen Ländern werden Frauen wegen eines verbotenen Schwangerschaftsabbruches sogar zu Gefängnisstrafen verurteilt, etwa in Chile.



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