Die Legalisierung des Abbruchs
Hier zeigen wir, stellvertretend für viele, Menschen und Institutionen, die sich maßgeblich für den Schwangerschaftsabbruch eingesetzt haben.
Der legale Abbruch
VorkämpferInnen für Familienplanung
Dieser Horror fand 1975 durch die Legalisierung des Schwangerschaftsabbruches ein Ende. Hier zeigen wir, stellvertretend für viele, Menschen und Institutionen, die sich maßgeblich für den Schwangerschaftsabbruch eingesetzt haben. Für Österreich nennen wir etwa die ehemalige Frauenministerin Dohnal und den ehemaliger Primar an der Semmelweißklinik, Herrn Rockenschaub; beide setzten sich nachhaltig für den Schwangerschaftsabbruch ein.
Heute ist der Schwangerschaftsabbruch in Europa legal, bis auf 4 Länder: Irland, Polen, Malta und Portugal (sowie den Vatikan und San Marino). In Portugal hat es vor kurzem eine Volksabstimmung gegeben, die sich knapp für eine Legalisierung ausging. Wie die Gesetze tatsächlich beschlossen werden, wird man sehen, jedoch ist es eine hoffnungsvolle Entwicklung.
Im Wesentlichen erfolgte die Legalisierung in den westeuropäischen Ländern um 1970 bis 1980. Auslöser waren Initiativen wie der Cover des Magazins ‚Stern’ von 1971 mit dem Titel: ‚Wir haben abgetrieben.’ Eine große Anzahl von prominenten und anderen Frauen gab offen einen Schwangerschaftsabbruch zu. Kurz darauf erklärten auch einige Ärzte in einer medizinischen Zeitung: ‚Wir bekennen uns dazu, abgetrieben zu haben.’ Das hat nicht mehr zu einer Verurteilung dieser Personen geführt, sondern dazu, dass eine große gesellschaftliche Diskussion in Gang gekommen ist, die dann letztenendes in die Legalisierung gemündet hat.
Aber nicht nur in Europa, auch in den USA kam es 1970 im Rahmen einer Abstimmung zur Liberalisierung der Abtreibung vorerst zu einem Patt. Doch im letzten Moment änderte der Anwalt George Michaels sein ursprüngliches 'Nein' in ein 'Ja'.











