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Die Vasektomie

Die Sterilisation des Mannes


Die Sterilisation des Mannes (Vasektomie) ist nur in wenigen Ländern verbreitet. Häufig gibt es falsche Vorstellungen von dem Eingrif, so dass sich meist nur wenige Männer zu diesem Schritt entscheiden. Aber auch die Endgültigkeit der Entscheidung schreckt viele Männer/Paare ab. Es wird zwar immer wieder von einer Rückoperation gesprochen, aber die Erfolgsrate ist sehr gering, so dass man von einem endgültigen Eingriff ausgehen muss.
Allerdings gibt es die Möglichkeit Spermien einzufrieren und sie bei einem späteren Kinderwunsch für eine künstliche Befruchtung wieder aufzutauen.

Die Häufigkeit der Anwendung ist von Land zu Land sehr unterschiedlich. Während sich in den USA 24 Prozent der Paare in einer festen Partnerschaft auf die Tubenligatur (Frau) und 13 Prozent der Paare auf die Vasektomie (Mann) verlassen, sind es unter europäischen Paaren durchschnittlich zu je fünf Prozent für Tubenligatur und Vasektomie. Westeuropäische Paare entscheiden sich zu sieben Prozent für die Vasektomie gegenüber der Tubenligatur (3%). Weltweit bevorzugen Paare in einer festen Partnerschaft die Tubenligatur: zwanzig Prozent für die Tubenligatur gegenüber vier Prozent für die Vasektomie.

Alles könnte ganz einfach sein, wenn die bestehenden Samenbanken (Kryobanken) den Samen von Männern annehmen würden, die sich freiwillig sterilisieren lassen. Doch aus nicht näher erläuterten ‚ethischen Gründen’ ist die teure Dienstleistung in den meisten Fällen auf solche Männer beschränkt, die ihren Samen aus medizinischen Gründen einfrieren lassen müssen, z.B. vor einer Strahlen- oder Chemotherapie.

Die einzige uns bislang bekannte Möglichkeit, tiefgekühltes Sperma vor einer Sterilisation einzulagern, besteht bei der Cryobank Krefeld. Näheres unter http://www.airliquide.de/loesungen/business/medizin/kryobank/index.htm. Eingefroren wird das Sperma beispielsweise in der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie an der Technischen Universität München (Anmeldung unter +49/89 4140 3178 zwischen 8.00 Uhr und 14.00 Uhr). Näheres unter http://www.derma-allergie.med.tu-muenchen.de/klinik.html > Andrologie).

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