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Emil Peters: Die Beschränkung der Kinderzahl aus hygienischer und sozialer Notwendigkeit (1909)

Kurz vor oder während dem Naturerguß drückt nun der Mann oder das Weib den Handball zusammen, während noch beide vereinigt bleiben, dringt nun die Flüssigkeit in die Scheide und in den Muttermund ein, hier wie im Scheidengewölbe alle Wandungen und Falten der Frau umspülend und bis in jeden Winkel sicher wirkend.

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Da aber ihr Gebrauch immerhin erhebliche Ausgaben bedingt, so empfiehlt Forel, den gebrauchten Kondom zu waschen, aufzublasen, auf einem Stück Flanell zu trocknen und bei nächster Gelegenheit wieder zu verwenden. Man kann dann beim Aufblasen auch prüfen, ob der Kondom nicht undicht geworden ist.

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Der Mann legt sich auf die rechte, die Frau auf die linke Körperseite, die umgekehrte Lage ist unopportun, Die Kohabitation selbst wird so ausgeführt, wie es die Natur verlangt, also ohne jede Beschränkung, ohne alle Vorsichtmaßregeln. Bei der Cohabitatio lateralis beruht die Unmöglichkeit der Befruchtung auf dem Umstand, daß das männliche Glied nicht bis an den Muttermund gelangen kann, Der männliche Samen kann infolgedessen nicht in den Muttermund geschleudert werden, und zwar vor allem deshalb nicht, weil sich die Wandungen des oberen unberührten Teiles der Vulva fest aneinander drücken.