Politik und Abtreibungstourismus
Die positiven Folgen der Legalisierung sieht man an der Statistik der Müttersterblichkeit aus England und den USA
Müttersterblichkeit
Abtreibungstourismus
Die positiven Folgen der Legalisierung sieht man an der Statistik der Müttersterblichkeit aus England und den USA. Sie ist rapide zurückgegangen.
Ein tragisches Gegenbeispiel ist Rumänien, dort hatte 1969 der Machthaber Ceaucescu die Idee, er braucht ein großes Rumänien, wofür viele Menschen notwendig sind. Daraufhin griff er zu der Jahrhunderte hindurch versuchten Methode, nämlich den Schwangerschaftsabbruch zu verbieten.
Die Folge davon war ein dramatischer Anstieg der Müttersterblichkeit. Nach dem Ende des Ceaucescu-Regimes wurde der Abbruch wieder legalisiert und die Müttersterblichkeit ging entschieden zurück. Diese Statistiken vergleichen die Risken von legalem Abbruch, illegalem Abbruch und Geburt. Daraus erkennt man, dass der legale Abbruch ein sehr sicherer Eingriff ist.
Dr. Rockenschaub bekräftigte das öffentlich im Jahre 1974, was ihm damals eine Schlagzeile und einen Aufruhr in ganz Österreich eingebracht hat. Und er sagte, auch wenn der Schwangerschafts- abbruch verboten ist, wird er durchgeführt.
Er erfolgt entweder im Inland oder es gibt den Abtreibungstourismus, den es schon immer gegeben hat. Auch heute noch: In Großbritannien beispielsweise, wohin jedes Jahr 7000 Frauen aus Irland kommen. Viele Österreicherinnen fuhren früher nach Jugoslawien oder Ungarn.
Oder nach Holland, wo viele Frauen auch heute noch hinfahren. Nach wie vor begeben sich etwa 100 bis 200 Österreicherinnen jährlich dorthin, wenn sie einen Abbruch nach der 12. Woche wollen, was in Österreich nur schwer bis gar nicht möglich ist.
Länder mit legalem Schwangerschaftsabbruch
Länder mit legalem Schwangerschaftsabbruch
Länder mit legalem Schwangerschaftsabbruch










