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Sterilisation: Sicher und endgültig

Die Sterilisation bei Frau oder Mann wird zunehmend als sichere Verhütungsmethode angewandt, sobald die Familienplanung abgeschlossen ist.

Bei der Frau werden die Eileiter unterbunden (Tubenligatur). Dadurch landen die aufsteigenden Samenzellen quasi in einer Sackgasse statt bei der wartenden Eizelle. Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose durch 1-3 kleine Einstiche in die Bauchdecke. Dabei werden beide Eileiter entweder durchtrennt (Koagulation) oder abgeklemmt (Clips). Dafür ist kein Spitalsaufenthalt notwendig. Libido, Orgasmus und  Menstruation bleiben unverändert.

Beim Mann geht es schneller und in örtlicher Betäubung: Die Samenleiter werden durchtrennt (Vasektomie). Libido, Erektion, Ejakulation bleiben unverändert.

In einer Partnerschaft sollten beide gut überlegen, wer sich sterilisieren lässt. Der Eingriff ist beim Mann einfacher und mit weniger Risiken verbunden. Allerdings ist nur derjenige, der sich unterbinden lässt, auch außerhalb einer aktuell bestehenden Beziehung geschützt. Eine Rückoperation ist nur eingeschränkt erfolgreich.