Themen / Abbruch
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Schwangerschaftsabbruch

Es war ein langer und harter Kampf, den 'frau' durchleben musste, bis sie über ihren eigenen Körper bestimmen durfte. Vor allem Staat und Kirche versuch(t)en, über die Fruchtbarkeit zu entscheiden. Der Staat will Soldaten, Arbeiter und Steuerzahler. Die Kirche will Seelen, Zahler und Abhängige.

Die Gründe für einen Abbruch sind vielfältig.
In früheren Jahrhunderten zwang die meist schlechte Wirtschaftslage die Kinderzahl klein zu halten, um die restlichen Familienangehörigen versorgen zu können. Andere Frauen kamen durch Gewaltakte oder Abhängigkeitsverhältnisse in die Lage ihr Kind nicht austragen zu wollen oder zu dürfen.

Wer kein Geld für den verbotenen Eingriff auftreiben oder keinen risikobereiten Arzt finden konnte, griff zur Selbsthilfe, etwa mit Stricknadeln, Holzsplittern, einem Treppensturz oder pflanzlichen Giftgemischen.
Schlugen alle Versuche fehl, die Schwangerschaft zu beenden, sah die Frau oft nur den Ausweg ihr Kind umzubringen oder in einem Findelhaus abzugeben.


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40 Jahre DDR-Gesetzgebung
„Die Gleichberechtigung der Frau in Ausbildung und Beruf; Ehe und Familie erfordert, daß die Frau über die Schwangerschaft und deren Austragung selbst entscheiden kann.“
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Schwangerschaftsabbruch in der Illegalität
Noch immer greifen Frauen in Ländern, in denen der Abbruch verboten ist, zu gefährlichen Methoden, um eine ungewollte Schwangerschaft zu beenden.
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Das Wiener Gebär- und Findelhaus
Aufgrund fehlender Verhütungsmöglichkeiten waren noch im 19. Jahrhundert ungewollte Kinder sehr häufig und wurden in großer Zahl von Findelhäusern aufgenommen.
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Verhütung, Abbruch und die katholische Kirche
Verhütung und Schwangerschaftsabbruch sind kontroverse Themen in der katholischen Kirche.
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Die Fruchtabtreibung durch Gifte und andere Mittel
Mit ‚Die Fruchtabtreibung durch Gifte und andere Mittel’ schrieb Louis Lewin zu Anfang des 20. Jahrhunderts ein Standardwerk.
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Kanada zeigt es vor: Weniger Abbrüche, geringere Müttersterblichkeit
1988 wurde in Kanada das Gesetz zum Schwangerschaftsabbruch ersatzlos gestrichen.
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The Knitting Needle Bill
Mitte der 1970er-Jahre gab es in Neuseeland politische Bestrebungen, Abbrüche in privaten Kliniken zu verbieten und nur in öffentlichen Krankenhäusern zuzulassen.
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1929: In Berlin wird das Agitationsstück 'Cyankali' von Friedrich Wolf uraufgeführt
Der damals 40-jährige Arzt Friedrich Wolf bekämpft den § 218.
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Was bedeutet das Schlagwort ‚Roe v. Wade’?
Wie in den amerikanischen Wahlkämpfen der letzten Jahre flackerte in den USA vor einigen Monaten gerade wieder das Thema ‚Schwangerschaftsabbruch’ auf:
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„Eine an einem Drahte befestigte dünne Bürste“
Eine Flaschenbürste als Abtreibungsinstrument wurde in den 1920er-Jahren von der Leipziger Kriminalpolizei beschlagnahmt und fand Eingang in die Fachliteratur.
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Kann ein freundlicheres Pillendesign Schwangerschaftsabbrüche reduzieren?
„Was läuft in der Psyche einer Jugendlichen oder jungen Frau ab, die soeben ungeschützten Sex hatte?“
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Schaumbläschen von Seifenlösung
Seifenlauge – ein früher sehr gebräuchliches Abtreibungsmittel
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Vor 40 Jahren: Kindsmord am Theater
Die Theatersensation des Jahres 1973 hatte den Kindsmord zum Thema
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Unerwünschte Kinder kommen eher auf die schiefe Bahn
‚Die dramatischste Auswirkung der legalisierten Abtreibung ist der Rückgang der Kriminalität’
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Abtreibung in der Antike
In den antiken Kulturen war der Schwangerschaftsabbruch nicht verboten
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Die Schande der unehelichen Geburt
Lehrlinge mussten die eheliche Geburt durch entsprechende Urkunden oder Zeugnisse nachweisen
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Auch in Europa gibt es Abbruch-Verbote
In Portugal wurde der Abbruch nach einer Volksabstimmung legalisiert.
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Frau riskierte Kopf und Kragen
Am 6. Juni 1971 bekannten sich mehrere hundert prominente und nicht prominente Frauen im deutschen Magazin ‚Stern' zu einem Abbruch.
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Interview mit Wilhelmine Halama am 1. Februar 2010 in den Räumen des MUVS
Schwangerschaftsabbrüche waren vor der Legalisierung häufig.
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Erfolgreiche Verhütung statt Kindsmord oder Frauentod
Früher war es für die Gesundheit von Frauen sicherer, das ungewollte Kind auszutragen und dann zu töten als einen Abbruch zu versuchen.
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Immer noch: Abtreibungsverbot in Irland
Frauen in Irland müssen weiterhin für einen Abbruch ins Ausland reisen.
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'Mädchen starb am Küchentisch'
Eine Schlagzeile aus dem ‚Kurier’ vom 8. März 1973 über eine missglückte Abtreibung.
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Bücher zum NS-Umgang mit Sexualität und Fruchtbarkeit
Der Staat im Bett!’ – auf diesen einfachen Nenner lässt sich der Zugang des NS-Regimes zu Sexualität und Fruchtbarkeit bringen.
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Gesundheitsreform in den USA
Abbruch und Verhütung sind Stolpersteine
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Landessicherheitsgesetz für Wien
Wer eine Familienplanungsklinik aufsucht, darf nicht länger belästigt, behindert, beleidigt oder mit unerwünschten ‚Geschenken’ behelligt werden.
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Lehrtafel 'Abtreibungsinstrumente'
Instrumente für den Abbruch mussten vor allem eines sein: unauffällig!
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Österreich bleibt zurück
‚Entschlossenes Spanien’ nannte die Standard-Redakteurin Beate Hausbichler ihren Kommentar über die Politik des katholisch geprägten Spanien.
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Präsident Obama mahnt zu Toleranz in Abtreibungsdebatte
In seiner Rede anlässlich des Erhalts der Ehrendoktorwürde.
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Schwimmende Klinik bietet seit zehn Jahren Hilfe für Frauen
‚Women on Waves’ bietet medizinisch sichere Schwangerschaftsabbrüche auf einem Schiff an.
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Vatikan lehnt US-Botschafterin ab
Caroline Kennedy war für den Posten des US-Botschafters beim Vatikan vorgesehen.
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Wilhelm Liepmann 'Die Abtreibung'
Eine medizinisch-soziologische Studie in bildlichen Darstellungen für Ärzte, Juristen und Soziologen.
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‚Mittel gegen Störungen’
Wie macht man Verbotenes bekannt? Ganz einfach: Durch Zeitungsannoncen!
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Das künftige Kind: Was es ist und was es nicht ist.
Ob / wann ein Schwangerschaftsabbruch zu rechtfertigen ist, wurde im Lauf der Geschichte nach unterschiedlichen Anschauungen beurteilt.
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Abtreibung im Roman und am Theater
Zwei Zitate aus dem Buch ‚Meine ungeborenen Kinder’ der deutschen Schriftstellerin Charlotte Worgitzky (*1934). Darin verflocht sie Theater und Leben.
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Katholisches Kirchenrecht: Abbruch gilt wie Papstmord
1983 veröffentlichte die katholische Kirche ein neues Kirchenrecht, um den „gewandelten Anforderungen der modernen Welt" zu entsprechen.
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Was wurde nicht alles versucht!
Motorradfahren, das Schleppen schwerer Lasten etc. hatte den Vorteil, als Abbruchmethode schwer nachweisbar zu sein.
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