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Citrone & Co

Neben dem Coitus interruptus war die Verwendung von Scheidenmitteln früher ein häufiger Versuch, eine ungewollte Schwangerschaft zu verhüten.

Schon in ägyptischen Papyri wird von Mischungen und Zubereitungen berichtet, welche sich Frauen vor der Liebe in die Scheide einführten, um Schwangerschaften zu verhindern.

Frühe Überlieferungen gibt es auch von Schwämmchen, die in allerlei spermientötenden (spermiziden) Substanzen getränkt wurden; der noch heute erhältliche Scheidenschwamm ist ein Zeichen dafür, dass diese Methode zumindest eine gewisse Wirksamkeit hat.

Casanova soll im 18. Jahrhundert die Verwendung von Zitronen als Verhütungsmittel erfunden haben: Eine halbierte Zitrone wird ausgepresst und die umgedrehte Schale wie eine Kappe über den Muttermund gestülpt.


Eine Zusammenstellung aktueller Barrieremethoden ist im Netz unter: http://www.cervicalbarriers.org/information/images.cfm