Illu_00_ma_scheidenspuelung

Von der Mutterspritze bis zum Bidet

„Ein an und für sich nicht schlechtes Mittel zur Verhütung der Empfängnis sind Ausspülungen der Scheide nach dem Beischlaf. Man bedient sich hierzu eines mit einem Mutterrohr versehenen Irrigators. Was die anzuwendende Flüssigkeit anbetrifft, so kann man sich des reinen Wassers bedienen oder auch eines Zusatzes von Carbolsäure (2%) oder Alaun (1%).

Doch wirkt dieses Mittel einigermassen sicher nur bei kalten, schwer erregbaren Frauen.”

Nach: Max Baum, Die künstliche Beschränkung der Kinderzahl, 1912


„Kurz vor oder während dem Naturerguß drückt nun der Mann oder das Weib den Handball zusammen, während noch beide vereinigt bleiben, dringt nun die Flüssigkeit in die Scheide und in den Muttermund ein, hier wie im Scheidengewölbe alle Wandungen und Falten der Frau umspülend und bis in jeden Winkel sicher wirkend.“


Erklärung zur Mutterdusche ‚Venus’ aus: Emil Peters, Die Beschränkung der Kinderzahl aus hygienischer und sozialer Notwendigkeit, Köln 1909