Gebrauchsfertiger Reagenziensatz zur immunologischen Schwangerschaftsbestimmung
In einer Box befinden sich elf von ursprünglich 22 Reagenzgläsern, zwei davon mit einem Korkverschluss.
In der zweiten Box wird der Reagenzglasständer für den Merckotest® aufbewahrt. ...
Inventarnummer: 2753 Material: Glas, Plexiglas, Kork, Plastik Objekt in cm: Gläser: 8,4 x 1,2 cm; Ständer: 7,3 x 12,3 x 3,9 Datierung: Mai 1969 Erhaltungszustand: gut, unvollständig: nur Reagenzgläser und Reagenzglasständer Spender: Lilli & Werner Repetzky
In einer Box befinden sich elf von ursprünglich 22 Reagenzgläsern, zwei davon mit einem Korkverschluss.
In der zweiten Box wird der Reagenzglasständer für den Merckotest® aufbewahrt.
Für den Hämagglutinations-Hemmungstest benötigt man 1) Antiserum, das durch Sensibilisierung von Kaninchen gegen menschliches Choriongonadotropin (HCG), das als Antigen wirkt, gewonnen wurde (= Anti-HCG-Serum). 2) Hammelerythrozyten, die mit HCG beladen wurden.
Prinzip: Bringt man den Harn schwangerer Frauen (enthält HCG) mit Anti-HCG-Serum zusammen, so wird dieses durch das HCG des Harns gebunden. Jetzt gibt man mit HCG beladene Hammelerythrozyten hinzu. Da das Anti-HCG-Serum bereits gebunden ist, können die Hammelerythrozyten nicht mit ihm reagieren, sie sinken zu Boden und bilden einen scharf begrenzten, deutlich sichtbaren dunklen Ring - das Ergebnis ist positiv.
Enthält der Harn kein HCG, so reagieren die mit HCG beladenen Hammelerythrozyten mt dem Anti-HCG-Serum (Agglutination). Dadurch bleiben die Hammelerythrozyten in Suspension, d.h. sie sinken nicht zu Boden, es entsteht kein Ring - das Ergebnis ist negativ.
Quelle: W. Pschyrembel, Praktische Geburtshilfe, 1967